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Amalgamfreie Praxis

Amalgam - Ein wahrlich giftiger Kreislauf - Auswirkungen auf den menschlichen Organismus
Amalgam ist eine Mischung aus flüssigem Quecksilber (ca. 50%) mit einem Legierungspulver aus verschiedenen anderen Metallen. Dieses enthält etwa 20 % Silber, ca. 13 % Zinn, ca. 12 % Kupfer, ca. 2 % Zink, 1-2 % Quecksilber und kleine Beimischungen von Nickel, Kadmium, Blei u. a. m. Quecksilber wird immer rund um die Uhr aus Amalgamfüllungen freigesetzt. Es diffundiert über die Zahnwurzeln und die Mundschleimhaut in den Kieferknochen, wo es sich ablagert. Darüber hinaus gelangt das Quecksilber über feine Blutgefäße und über die Zahnnerven direkt in das zentrale Nervensystem und weiter in das Gehirn. Auch wird es – und das ist sehr gefährlich – direkt über den Riechnerven und damit unter Umgehung der Entgiftungsorgane (Leber, Niere) in bestimmten Hirnarealen, wie z. B. den Hypothalamus oder die Hypophyse (Schlaf- und Wachrhythmus, Hormone) eingelagert. Quecksilber wird ständig durch Kauen, Knirschen, heiße Getränke und grobkörnige (!) Zahnpasten aus den Füllungen verdampft und freigesetzt. Über die Lunge wird es eingeatmet, dort bereits zu einem gewissen Teil gespeichert (Asthma!), aber auch unmittelbar durch den Blutstrom in anderen Organen wie Herz, Leber und besonders den Nieren abgelagert. Diese sind die bevorzugten Körperorgane, die Quecksilber aufnehmen und speichern. In Form von kleinen Tröpfchen wird es verschluckt und gelangt in den Magen-Darm-Trakt, wo es mit Hilfe von Bakterien in das besonders giftige Methylquecksilber umgewandelt wird, das – ohne wieder ausgeschieden zu werden – zurück in den Organismus gelangt und durch Bildung von sog. Freien Radikalen großen Schaden anrichten kann.

Schwangere besonders betroffen
Während der Schwangerschaft erhöhen sich die Quecksilberanteile im Körper der Mutter durch Umlagerungsprozesse um fast 50 %. Die Quecksilberkonzentration aus Amalgamfüllungen in der Muttermilch liegen um etwa das vier- bis achtfache höher als im Blut. Auch die Placenta stellt für Quecksilber und andere Füllungsbestandteile wie Zink, Zinn, Silber und Kupfer keine Schranken dar. Bei Neugeborenen von Amalgamträgerinnen wurden bis zu vierfach höhere Schwermetallwerte als bei ihren Müttern nachgewiesen (Prof. Drasch, München). Die Anzahl von Torgeburten ebenso wie die der Geburtsfehler stehen in einem direkten Verhältnis zur Quecksilberbelastung der Mutter. Durch Anreicherung von Quecksilber um Gehirn und im Zentralnervensystem des Babys kann dies zu Funktionsstörungen und Verhaltensveränderungen im späteren Leben des Kindes führen. Verminderung der Lernfähigkeit und Hyperaktivität sind nur zwei Beispiele. Auch diverse Hautkrankheiten und Allergien bereits im Kleinkindesalter werden durch Quecksilber ausgelöst. So ist die sog. Neurodermitis häufig nichts anderes als eine Quecksilbervergiftung.

Unsere Kinder verdienen etwas Besseres
Eine weitere Studie prüft derzeit, ob ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen bezüglich ihrer Amalgamfüllungen besteht. Schon vor Jahren erbrachte eine Untersuchung an der Universität Heidelberg (Prof.Dr. Ingrid Gerhard) den Nachweis, dass innerhalb der Testreihe von 490 vermeintlich unfruchtbaren Frauen mit Kinderwunsch, nach einer Schwermetallausleitung mehr als 50 % schwanger wurden!

Klinische Toxikologie ist die Lehre von den Vergiftungen. Doch kaum jemand kennt sich wirklich aus!
Folgende Symptome werden durch Amalgam verursacht oder verstärkt:

  • Zahn-, Mund- und Kieferbereich
    Zahnfleischentzündungen (Bläschen, Aphthen), erhöhter Speichelfluss, Metallgeschmack, Zungenbrennen, Mundgeruch, Parodontose, bläulich Schimmern des Zahnfleischsaums, Zahn- und Kieferschmerzen, eingeschränkte Mundöffnung, Verspannung der Kiefermuskeln, Gelenkknacken.
  • Kopfbereich, Zentrales Nervensystem
    Halsentzündungen, häufige Erkältungen, Kieferhöhlenentzündungen, verstopfte Nase, tränende Augen, Schleier vor den Augen, Lichtempfindlichkeit, Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, häufige Erschöpfung, Schlafstörung, Angst, Depressionen.
  • Muskel- und Skelettsystem
    Muskelschwäche, Muskelzittern, Rheuma- und Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen, Gelenkschwellungen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall.
  • Lunge, Herz, Kreislauf
    Kurzarmig, Engegefühl in der Brust, Asthma, Stechen in der Brust, Schwindel, Atemnot schon bei kleinen Anstrengungen, häufiges Herzklopfen.
  • Haut
    Hautausschlag, Pickel, Ekzeme, Neurodermitis, Haarausfall, Allergien, Warzen, Akne.
  • Magen-Darm-Störungen, Leber, Galle, Blase
    Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verstopfung, Blähbauch, Übelkeit, Durchfälle, Heißhungerattacken, Magengeschwür, Stiche in der Lebergegend, Gallenblasenbeschwerden, Blinddarmreizung, Blasenentzündungen, Harnwegsinfekt, Nierenentzündung.

Und noch einige Argumente
- Die Halbwertszeit von Quecksilber beträgt 18 Jahre (d. h. nach 18 Jahren ist die Hälfte abgebaut).
- In Österreich und den GUS-Staaten ist Amalgam seit 1985 verboten.
- In Schweden ist Amalgam ab 1995 für Kinder und Jugendliche und ab 1997 auch für Erwachsene verboten.
- Die japanischen Gesundheitsbehörden erstatten Zahnärzten, die keine Amalgamfüllungen legen, höhere Vergütungen.
- Seit 1991 muss jede zahnärztliche Praxis in Deutschland an allen Behandlungsstühlen über einen Amalgamabscheider verfügen, damit keine Amalgampartikel in das Abwasser gelangen.
- Amalgam muss als Sondermüll entsorgt werden.

Sollte ein behördlich ausdrücklich als umweltschädlich deklarierter Stoff im Mund des Patienten unbedenklich sein?

Mehr Informationen zu diesem Thema können Sie hier lesen (als PDF-Datei).